Die Realität der Sendungen enthüllt
Die Einführung der Euro 6e-bis-Norm offenbart eine unbequeme Wahrheit für die Hersteller und Besitzer von Plug-in-Hybridfahrzeugen. Die neuen, wesentlich strengeren Zulassungsprotokolle bringen die tatsächliche Umweltleistung dieser Fahrzeuge ans Licht, die oft weit von den angekündigten Zahlen entfernt ist.
Diese regulatorische Entwicklung könnte nicht nur die Wahrnehmung von PHEVs neu definieren, sondern auch die Strategien der Autohersteller und die Entscheidungen der Verbraucher in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen.
Tests, die repräsentativer für die tatsächliche Nutzung sind
Die Norm Euro 6e-bis, führt wichtige Änderungen im Zertifizierungsprozess von Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) ein. Diese neuen Bestimmungen sollen die erhebliche Lücke zwischen theoretischen und tatsächlichen Emissionen schließen, die lange Zeit eine Quelle von Kontroversen in der Automobilindustrie war.
Das Zulassungsprotokoll wurde erheblich verschärft, um die täglichen Nutzungsbedingungen von PHEVs besser widerzuspiegeln. Die simulierte Teststrecke wurde von 800 km auf 2.200 km erhöht und bietet somit ein genaueres Bild der Leistung auf längeren Strecken. Außerdem wurde das Temperaturspektrum erweitert, das nun unter normalen Bedingungen von 0°C bis 35°C und unter extremen Bedingungen bis zu 38°C reicht, um den tatsächlichen Klimaschwankungen Rechnung zu tragen.
Diese Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die gemeldeten Emissionswerte. Beispielsweise ist eine BMW X1 xDrive25e, der zuvor 45 g/km CO2-Emissionen aufwies, steigt dieser Wert unter der neuen Norm auf 96 g/km. Dieser dramatische Anstieg verdeutlicht die Diskrepanz zwischen der angekündigten Leistung und der tatsächlichen Nutzung von PHEVs, bei denen die Fahrer den Elektromodus nur 11 bis 15% der Zeit nutzen.
Diese strengeren Tests zeigen eine unbequeme Realität auf: Laut der Organisation Transport & Environment PHEVs stoßen im Durchschnitt 3,5 Mal mehr CO2 aus als die offiziell zugelassenen Zahlen. Dies ist größtenteils auf eine suboptimale Nutzung des Elektromodus zurückzuführen, die oftmals durch ein nicht regelmäßiges Aufladen der Akku von den Nutzern.
Wie wird die neue Euro-6e-bis-Norm den wahren Verbrauch von Plug-in-Hybriden aufdecken?
Diese neue Norm stellt einen Wendepunkt in der Bewertung der Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) dar. Diese neue Vorschrift soll die lange beobachtete Lücke zwischen den theoretischen und tatsächlichen Emissionen dieser Fahrzeuge schließen und eine Realität offenbaren, die weit weniger schmeichelhaft ist als die bisher bekanntgegebenen Zahlen.
Die von der Europäischen Kommission gesammelten Daten verdeutlichen diese erhebliche Abweichung. Die tatsächlichen CO2-Emissionen von PHEVs sind im Durchschnitt 3,5 Mal höher als die Zulassungswerte, was einem Unterschied von 100 g CO2/km entspricht. Diese Diskrepanz ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Fahrer den Elektromodus viel seltener nutzen als erwartet.
Dieser dramatische Anstieg der offiziellen Emissionen bleibt nicht ohne Folgen. Viele Plug-in-Hybridmodelle, die bislang von der ökologischer MalusDies würde ihre steuerliche Attraktivität sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen in Frage stellen.
Die neue Zulassungsmethode, die die Teststrecke von 800 auf 2200 Kilometer ausdehnt und das Temperaturspektrum von 0°C bis 35°C erweitert, bietet somit ein wesentlich genaueres Bild der tatsächlichen Umweltleistung von Plug-in-Hybriden. Diese regulatorische Entwicklung könnte den Anfang vom Ende für Plug-in-Hybridfahrzeuge, wie wir sie heute kennen, markieren und die Hersteller dazu veranlassen, ihre Strategie zu überdenken oder den Übergang zu vollelektrischen Lösungen zu beschleunigen.
Wird die Euro 6e-bis-Norm das Ende von Plug-in-Hybridfahrzeugen einläuten?
Die Anwendung der Euro 6e-bis-Norm stellt eine wichtige Neugestaltung der Methoden zur Bewertung der Umweltleistung von Plug-in-Hybridfahrzeugen dar. Dieser neue Ansatz zielt darauf ab, die häufig festgestellte Lücke zwischen theoretischen und tatsächlichen Emissionen zu schließen, indem wesentlich strengere Testbedingungen vorgeschrieben werden, die für den täglichen Gebrauch der Fahrzeuge repräsentativ sind. Diese wesentlichen Änderungen im Zulassungsverfahren könnten erhebliche Auswirkungen auf die Attraktivität und wirtschaftliche Tragfähigkeit von PHEVs haben und ihren Platz in der zukünftigen Fahrzeuglandschaft in Frage stellen.
Von 800 bis 2200 km: eine erweiterte Teststrecke
Einer der bedeutendsten Aspekte dieser neuen Vorschriften ist die erhebliche Ausweitung der Teststrecke von 800 km auf 2200 km. Diese Erhöhung der Teststrecke soll die tatsächliche Nutzung von PHEVs durch die Fahrer im Alltag besser widerspiegeln.
Zusätzlich zu dieser Erweiterung erweitert der Standard auch das Spektrum der simulierten Temperaturen, das nun unter normalen Bedingungen von 0°C bis 35°C und unter extremen Bedingungen bis zu 38°C reicht. Diese Änderungen sollen eine genauere und realistischere Bewertung der CO2-Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen ermöglichen und so ihre wahren Auswirkungen auf die Umwelt hervorheben.
Erweiterte Testbedingungen für mehr Genauigkeit
Die wichtigste Änderung betrifft die bei den Zulassungstests zurückgelegte Strecke. Bisher war diese Strecke auf 800 km begrenzt, jetzt wurde sie für die Euro 6e-bis-Norm auf 2.200 km erhöht. Diese wesentliche Erhöhung ermöglicht es, die Leistung von PHEVs über einen Zeitraum zu bewerten, der repräsentativer für ihren täglichen Gebrauch ist. Darüber hinaus ist für 2027 mit der Einführung der Euro 6e-bis-FCM-Norm eine weitere Ausdehnung auf 4.260 km geplant. Diese neuen Testdistanzen sollen :
- den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen unter realen Bedingungen genauer zu messen
- Bewerten Sie dieAutonomie effektive elektrische Leistung von PHEVs über längere Zeiträume
- Berücksichtigung der Aufladegewohnheiten der Nutzer, die oft weniger häufig als ursprünglich angenommen aufgeladen werden
Dieser strengere Ansatz dürfte bei vielen PHEV-Modellen zu deutlich höheren Emissionszahlen führen und damit ihren Status als "saubere" Fahrzeuge in Frage stellen.
Die technische und wirtschaftliche Herausforderung für die Hersteller
Angesichts dieser neuen regulatorischen Realität sehen sich die Autohersteller mit einem komplexen Dilemma konfrontiert. Der dramatische Anstieg der offiziellen CO2-Emissionen für Plug-in-Hybridfahrzeuge bedroht nicht nur ihre steuerliche Attraktivität, sondern stellt auch die Relevanz dieser Technologie an sich in Frage. Die Hersteller müssen nun ihre Entwicklungs- und Produktionsstrategien überdenken, um sich an diese neuen Anforderungen anzupassen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Modelle auf einem sich schnell verändernden Markt zu erhalten.
Die Erhöhung der Batteriekapazität: eine teure Lösung
Angesichts der Anforderungen der neuen Euro 6e-bis-Norm erwägen die Automobilhersteller, die Batteriekapazität von Plug-in-Hybridfahrzeugen zu erhöhen, um die elektrische Reichweite bei den Zulassungstests zu verbessern. Dieser Ansatz hat jedoch einige entscheidende Nachteile :
- Die Kosten für die Herstellung von Fahrzeugen würden deutlich steigen, was sich auf den Endpreis für den Verbraucher auswirken würde.
- Die Umweltbelastung wäre aufgrund der Herstellung größerer Batterien höher.
- Diese größeren Batterien würden unter realen Fahrbedingungen möglicherweise nicht ausreichend genutzt werden, was die Mehrkosten nicht rechtfertigen würde.
Diese Lösung ist zwar technisch machbar, könnte daher Plug-in-Hybride sowohl für die Hersteller als auch für potenzielle Käufer wirtschaftlich weniger attraktiv machen.
Außerdem könnte das durch die größeren Batterien bedingte höhere Fahrzeuggewicht paradoxerweise die allgemeine Energieeffizienz beeinträchtigen und damit das ursprüngliche Ziel der Emissionsreduzierung gefährden.
Die ungewisse Zukunft des Plug-in-Hybrids
Die neuen Testbedingungen, die durch die Euro-6e-bis-Norm vorgegeben werden, haben erhebliche Auswirkungen auf die angegebenen Emissionswerte von PHEVs. Nimmt man das vorherige Beispiel wieder auf, so steigen die offiziellen Emissionen eines BMW X1 xDrive25e von 45 g/km auf 96 g/km CO2. Dieser dramatische Anstieg der offiziellen Emissionswerte bleibt nicht ohne Folgen für die Hersteller und Verbraucher und stellt die wirtschaftliche und ökologische Tragfähigkeit dieser Technologie in Frage.
Ein beschleunigter Übergang zum elektrischen 100%?
Dieser Standard könnte das Ende des Plug-in-Hybrids einläuten und so den Übergang zu 100%-Elektrofahrzeugen beschleunigen. Mehrere Faktoren laufen zusammen, um diese Hypothese zu unterstützen:
- Verschärfung der Normen: Strengere Emissionsanforderungen machen die Plug-in-Hybridtechnologie gegenüber reinen Elektrofahrzeugen weniger wettbewerbsfähig.
- Infrastrukturentwicklung: Die zunehmende Verbreitung von Ladestationen erleichtert die Einführung von Elektrofahrzeugen und verringert die Attraktivität des Plug-in-Hybrids als Zwischenlösung.
- Technischer Fortschritt: Fortschritte bei den Batterien erhöhen die Reichweite von Elektrofahrzeugen und beseitigen allmählich die Reichweitenangst.
- Anreizpolitik: Viele europäische Regierungen verstärken ihre Maßnahmen zur Förderung von emissionsfreien Fahrzeugen auf Kosten der Hybridtechnologie.
Diese Konvergenz von Faktoren deutet darauf hin, dass sich der Übergang zum reinen Elektroantrieb beschleunigen wird, möglicherweise schneller als ursprünglich von den Automobilherstellern und -marktanalysten erwartet.
Euro 6e-bis-FCM-Norm 2027: Wie wird sich das auf Plug-in-Hybride auswirken?
Der Horizont für Plug-in-Hybridfahrzeuge verdunkelt sich weiter, da die Euro 6e-bis-FCM-Norm voraussichtlich 2027 eingeführt wird. Diese neue Regelung könnte dieser Technologie den Todesstoß versetzen. Hier die wichtigsten Änderungen :
- Die simulierte Entfernung für die Zulassungstests wird auf 4260 km erhöht, was fast doppelt so viel ist wie die aktuelle Euro 6e-bis-Norm.
- Diese deutliche Erhöhung der Teststrecke könnte die CO2-Emissionen auf ein noch höheres Niveau treiben.
- Zum Beispiel könnten die Emissionen eines BMW X1 xDrive25e von 96 g/km unter Euro 6e-bis auf 122 g/km mit Euro 6e-bis-FCM steigen.
Diese Änderungen könnten dramatische Folgen für die Hersteller und die Verbraucher haben. Viele Plug-in-Hybridmodelle, die bislang von der ökologischen Malusregelung ausgenommen waren, könnten nun dieser unterliegen. Dies könnte dazu führen, dass diese Fahrzeuge sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen steuerlich deutlich weniger attraktiv werden.
Angesichts dieser Herausforderungen könnten einige Hersteller sogar erwägen, die Plug-in-Hybridtechnologie zugunsten von 100%-Elektrofahrzeugen aufzugeben.
Die Folgen für Verbraucher und den Markt
Die Euro-6e-bis-Norm führt zu erheblichen Auswirkungen auf die Verbraucher und den Automobilmarkt. Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV), die bislang als Lösung für den ökologischen Übergang galten, verlieren deutlich an Attraktivität.
Erstens führt der Anstieg der offiziellen CO2-Emissionen zu einer erheblichen Erhöhung des ökologischen Malus. So steigt beispielsweise ein BMW X1 xDrive25e, der zuvor einen CO2-Ausstoß von 45 g/km hatte, unter der neuen Norm auf 96 g/km.
Obwohl dieser Emissionswert unter dem Schwellenwert für die Auslösung des ökologischen Malus im Jahr 2025 (118 g/km) bleibt, ist dieser Anstieg ein Vorbote zukünftiger Veränderungen. Mit der Einführung der Euro 6e-bis-FCM-Norm, die für 2027 geplant ist, könnten die Emissionen desselben Fahrzeugs auf 122 g/km ansteigen und damit unter den ökologischen Malus fallen.
Derzeit beläuft sich der ökologische Malus für ein Fahrzeug mit einem CO2-Ausstoß von 122 g/km im Jahr 2025 auf 150 €. Nach der für 2027 vorgesehenen vorläufigen Tabelle würde dieser Betrag jedoch auf 1.074 € ansteigen, wodurch diese Fahrzeuge sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen steuerlich deutlich weniger attraktiv werden.
Parallel dazu ist der BMW X1 xDrive25e auch von der Gewichts-Malusregelung betroffen. Mit einem Gewicht von 1820 kg und nach Abzug der 200 kg, die Plug-in-Hybriden zugestanden werden, unterliegt dieses Fahrzeug einem Gewichtsmalus, der auf 1620 kg basiert. Im Jahr 2025 bedeutet dies Kosten in Höhe von 1300 €.
So steigen zwischen dem CO2-Malus und dem Gewichtsmalus die Steuerkosten für diese Art von Fahrzeugen erheblich an und könnten ihre Attraktivität in den kommenden Jahren stark beeinträchtigen.
| BMW X1 xDrive25e | 2025 | 2027* |
|---|---|---|
|
Standard
|
Euro 6e-bis (in Kraft)
|
Euro 6e-bis-FCM (in Kraft im Jahr 2027)
|
|
CO2-Emissionen
|
96 g/km CO2
|
122 g/km CO2
|
|
Ökologischer Malus
|
0 €
|
1074 €
|
|
Malus nach Gewicht
|
1300 €
|
1300 €**
|
|
Gesamt
|
1300 €
|
2374 €
|
|
Δ€
|
|
+1074 €
|
|
Δ%
|
|
+ 82,6%
|
*Gemäß den für 2027 veröffentlichten vorläufigen Tarifen.
**Der Betrag kann sich erhöhen, die Tarife sind noch nicht verfügbar.
Zweitens befinden sich die Hersteller in einem Dilemma. Um die elektrische Reichweite zu verbessern und die Emissionen bei den Zulassungstests zu senken, könnten sie versucht sein, die Batteriekapazität zu erhöhen. Diese Lösung stößt jedoch auf zwei große Hindernisse: erhebliche Mehrkosten für den Verbraucher und höhere Umweltauswirkungen durch die Herstellung größerer Batterien.
Schließlich könnte diese regulatorische Entwicklung den Übergang zu Elektrofahrzeugen 100% beschleunigen. Die Hersteller werden gezwungen sein, ihre Strategie zu überdenken, um die durchschnittlichen CO2-Emissionsziele für ihre gesamte Flotte einzuhalten. Dies könnte zu einer Verlagerung der Investitionen auf emissionsfreie Lösungen führen, zu Lasten der Plug-in-Hybridtechnologie.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die am 1. Januar 2025 in Kraft getretene Euro 6e-bis-Norm einen entscheidenden Wendepunkt für die Automobilindustrie, insbesondere für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV), darstellt. Diese neue Regelung mit ihren strengeren und für den tatsächlichen Gebrauch repräsentativen Zulassungstests offenbart die erhebliche Diskrepanz zwischen den theoretischen und tatsächlichen Emissionen von PHEVs. Dies hat mehrere Konsequenzen:
- Ein wesentlicher Anstieg der offiziellen CO2-Emissionen bei vielen PHEV-Modellen.
- Eine Infragestellung der steuerlichen Attraktivität dieser Fahrzeuge, mit einem erhöhten Risiko eines ökologischen Malus.
- Eine technische und wirtschaftliche Herausforderung für die Hersteller, die gezwungen sind, ihre Strategien zu überdenken.
- Eine mögliche Beschleunigung des Übergangs zu 100% Elektrofahrzeugen.
Diese regulatorische Entwicklung könnte den Anfang vom Ende für die Plug-in-Hybridtechnologie bedeuten und die Landschaft der nachhaltigen Mobilität in Europa in den kommenden Jahren neu gestalten.
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