Ein sich verschärfender Rechtsrahmen: Das programmierte Ende der Thermik
Die Automobilbranche durchläuft einen beispiellosen Wandel, der durch eine Verschärfung der rechtlichen Rahmenbedingungen ausgelöst wird. Angesichts des Klimawandels und der Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen zu senken, ergreifen sowohl nationale als auch europäische Regierungen immer mehr Maßnahmen, um den Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität zu beschleunigen. Die Zukunft von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, die einst die Mehrheit auf den Straßen stellten, ist nun gefährdet.
Die zunehmenden Einschränkungen der Nutzung, die steigende Bedeutung von Umweltstandards sowie die Ankündigung immer kürzerer Fristen für deren Verbot beschleunigen die Überlegungen von Verbrauchern und Fachleuten zu Elektro- oder Hybridalternativen.
Das Gesetz zur Ausrichtung der Mobilität (Loi d'Orientation des Mobilités, LOM): Verschärfte Pflichten für Firmenflotten
Das LOM-Gesetz, das ab 2025 in Kraft tritt, schafft einen strengen Regulierungsrahmen für Unternehmen mit großen Flotten (mehr als 100 leichte Fahrzeuge und mehr als 50 Beschäftigte). Es schreibt insbesondere progressive Quoten für emissionsarme Fahrzeuge (20% ab 2025, 40% im Jahr 2027, bis zu 70% im Jahr 2030) bei der Flottenerneuerung vor, was zu einer raschen Umstellung auf Elektro-, Plug-in-Hybrid- oder Wasserstofffahrzeuge führen soll. Darüber hinaus schreibt das LOM die Installation von Ladestationen auf Firmenparkplätzen vor, je nach Anzahl der verfügbaren Plätze, mit finanziellen Anreizen durch Programme wie «Advenir».
Bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtungen drohen den Unternehmen erhebliche finanzielle Sanktionen. So stellt das LOM-Gesetz sowohl einen verbindlichen Rahmen als auch einen starken Hebel dar, um die Energiewende in Unternehmensflotten zu beschleunigen, indem es die Einhaltung von Vorschriften, die Kostenoptimierung und die Berücksichtigung der CSR-Herausforderungen miteinander verbindet.
Niedrigemissionsgebiete (NEZ): Enger Zeitplan für die großen Metropolen
Die Niedrigemissionsgebiete (Low Emission Zones, NEZ)), die in den wichtigsten französischen und europäischen Metropolen eingeführt wurden, schreiben einen strengen Regulierungskalender vor, der den Zugang zu den Fahrzeugen mit dem höchsten Schadstoffausstoß einschränkt. Diese Beschränkungen verschärfen sich jedes Jahr mit dem schrittweisen Ausschluss von älteren Fahrzeugen und Dieselfahrzeugen und wirken sich direkt auf die Verwaltung der Unternehmensflotten aus. Für Unternehmen wird es unerlässlich, die Erneuerung ihres Fuhrparks vorausschauend zu planen, um den Zugang zu städtischen Gebieten zu gewährleisten und das Risiko finanzieller Sanktionen zu vermeiden. Diese gesetzliche Entwicklung erfordert auch eine Anpassung der logistischen Abläufe, mit Änderungen der Routen und Fahrpläne, um den neuen Auflagen gerecht zu werden.
Dieser Übergang bietet jedoch auch strategische Chancen: Integration sauberer oder elektrischer Fahrzeuge, Optimierung der Betriebskosten und Verbesserung der Einhaltung von Umweltauflagen. Im B2B-Kontext ist die proaktive Bewältigung der ZFE-Verpflichtungen ein Schlüsselhebel, um die Kontinuität der Geschäftstätigkeit zu gewährleisten, die wirtschaftliche Leistung zu verbessern und das CSR-Engagement der Unternehmen zu stärken.
EU-Ziele: Ende der Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor bis 2035
Die Europäische Kommission hat einen entscheidenden Schritt getan, indem sie das Jahr 2035 als Zieldatum für den Verkauf von neuen PKW und leichten Nutzfahrzeugen mit Verbrennungsmotor, egal ob Benzin oder Diesel, festgesetzt hat. Diese Entscheidung ist Teil des Grünen Pakts für Europa und des Plans «Fit für 55», die eine massive Reduzierung der CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts anstreben.
Ab 2035 dürfen in der Europäischen Union nur noch emissionsfreie Fahrzeuge (Elektro- oder Wasserstofffahrzeuge) als Neuwagen verkauft werden. Dieser Kurs sendet ein starkes Signal an die Industrie, die massiv in die Forschung und Entwicklung alternativer Lösungen investiert, und an die Verbraucher, die diesen Umbruch bei ihren Kaufentscheidungen voraussehen müssen.
Elektroantrieb - eine strategische Herausforderung für die Flottenleistung
Langfristig niedrigere TCO, aber nur bei guter Voraussicht
Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge ist oft mit einer höheren Anfangsinvestition verbunden, kann aber einen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) im Laufe der Zeit deutlich niedriger. Die Einsparungen bei den Kraftstoffkosten, die geringere Wartung aufgrund der Einfachheit von Elektromotoren sowie mögliche Steuervorteile gleichen die Mehrkosten bei der Anschaffung nach und nach aus.
Diese Vorteile ergeben sich jedoch nur, wenn der Übergang gründlich vorbereitet wird: Eine genaue Analyse der Nutzungsprofile, die Auswahl der richtigen Modelle für die jeweiligen Fahrten und Zwecke sowie eine vorausschauende Planung der Ladevorgänge sind von entscheidender Bedeutung. Eine schlechte Antizipation kann zu unvorhergesehenen Mehrkosten führen und die erwartete Rentabilität der Elektrifizierung schmälern.
Risiko der Nichtverfügbarkeit: Fahrzeuge und Kioske lassen sich nicht improvisieren
Eine der größten Herausforderungen beim Übergang zur Elektrizität ist das Management der Verfügbarkeit, sowohl der Fahrzeuge als auch der Ladeinfrastruktur. Anders als bei Verbrennungsmotoren ist der schnelle Zugang zu einer Ladestation ist noch nicht überall gewährleistet, insbesondere bei Langstreckenreisen oder wenn es vor Ort keine dedizierte Infrastruktur gibt. Eine schlecht ausgestattete Flotte oder ein falsch eingeschätzter Bedarf können zu Ausfallzeiten führen, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen und zusätzliche Kosten verursachen.
Daher ist es zwingend erforderlich, die Elektrifizierung nicht zu improvisieren: Sie müssen einen Gesamtplan für die Installation von Ladestationen erstellen, die Nutzer in bewährten Verfahren schulen und sicherstellen, dass der Ladezustand und die Nutzung in Echtzeit überwacht werden. Nur mit einem vorausschauenden und strukturierten Ansatz lassen sich die logistischen Klippen der Elektrifizierung umschiffen und die Kontinuität der Geschäftstätigkeit gewährleisten.
Die Rolle des Fuhrparkmanagers wandelt sich: vom Verwalter zum Übergangsfahrer
Die Rolle des Fuhrparkmanagers ändert sich grundlegend und entwickelt sich vom traditionellen Status eines einfachen Verwalters zu einem echten Treiber des Energie- und Digitalwandels in der Unternehmensmobilität. Früher konzentrierte sich der Flottenmanager auf den administrativen und logistischen Aspekt, die Verwaltung der Anschaffungen, die Kostenverfolgung, die Wartung und den Wiederverkauf, heute behauptet er sich als strategischer Akteur, der die technologischen Entscheidungen, die Einhaltung der Vorschriften und die Umweltverantwortung der Flotte garantiert. Er koordiniert die Elektrifizierung, die Einführung von Lösungen für die gemeinsame Mobilität und die Optimierung der Gesamtbetriebskosten.
In diesem sich schnell wandelnden Umfeld ist die Ausstattung mit leistungsfähigen Werkzeugen von entscheidender Bedeutung, um diese neue Rolle zu begleiten. Das Werkzeug für Fleet Manager Das von Beev angebotene System ist speziell auf diese Herausforderungen ausgerichtet: Es vereinfacht die tägliche Verwaltung, zentralisiert die Schlüsseldaten (Fahrzeuge, Verträge, Gesamtbetriebskosten, Elektrifizierungsprojekte, Ladestationen), ermöglicht die Überwachung der Flotte in Echtzeit und die Steuerung ihrer wirtschaftlichen und ökologischen Leistung.
Dank seiner intuitiven Benutzeroberfläche kann der Manager den Bedarf antizipieren, die Kosten kontrollieren, die Fahrzeugzuteilung, den Energieverbrauch und die vorbeugende Wartung effizienter verwalten und gleichzeitig die Konformität der Flotte mit den gesetzlichen Entwicklungen sicherstellen. Über die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen hinaus wird das Beev-Tool zu einem echten Hebel, um betriebliche Leistung und ökologisches Engagement miteinander zu verbinden, und gibt dem Fuhrparkmanager die nötige Übersicht und das Vertrauen, um einen erfolgreichen Übergang zu steuern.
Firmenflotten: 4 Tipps von Beev für eine erfolgreiche Umstellung auf Elektrofahrzeuge
| Rat | Detaillierte Beschreibung |
|---|---|
| Ihre Bedürfnisse diagnostizieren | Führen Sie ein vollständiges Audit der Fahrzeugflotte ist der erste unerlässliche Schritt. Bei diesem Audit werden alle Fahrzeuge, ihre tägliche Nutzung (Kilometerstand, Arten von Fahrten, Anzahl der Passagiere, Nutzlast), die damit verbundenen Kosten (Kraftstoff, Wartung, Versicherung) sowie die aktuellen Umweltauswirkungen analysiert. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der vorhandenen Stärken und Schwächen und führt zu individuellen Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Elektrofahrzeuge. |
| Infrastruktur vorsehen | Die Installation von Ladestationen muss im Vorfeld geplant werden, wobei die Standorte des Unternehmens und die Bedürfnisse von mobilen Mitarbeitern oder Telearbeitern zu berücksichtigen sind. Beev begleitet das Projektmanagement von der Dimensionierung bis zur Wartung der Infrastruktur und stellt dabei einen einfachen und zuverlässigen Zugang für die Nutzer sicher. Durch diese Antizipation werden Ausfallzeiten vermieden, die für den reibungslosen Betrieb der Flotte kritisch sind. |
| Nutzer schulen | Ein erfolgreicher Übergang erfordert auch die Aneignung der neuen Nutzungsformen. Es ist wichtig, die Fahrer für die Besonderheiten von Elektrofahrzeugen zu sensibilisieren und zu schulen.’Autonomie, Der Einsatz von Beev ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Projekts. Beev empfiehlt eine kontinuierliche Begleitung, um die effektive Einführung und die Optimierung der Leistung vor Ort zu gewährleisten. |
| Ein dediziertes Tool verwenden | Um die Flotte effizient zu steuern, stellt Beev sein kostenloses und intuitives Tool Fleet Manager zur Verfügung. Dieses Tool zentralisiert die Schlüsseldaten: Echtzeitverfolgung von Fahrzeugen und Ladestationen, Analyse von Verbrauch und CO₂-Emissionen, administrative und finanzielle Verwaltung. Es erleichtert die Einhaltung der Normen, optimiert die Gesamtbetriebskosten und ermöglicht die Anpassung der Strategie an die Nutzung und die gesetzlichen Entwicklungen, wodurch eine ruhige Steuerung des Übergangs gewährleistet wird. |
Schlussfolgerung
Eine Elektroflotte einzuführen bedeutet nicht nur, ein paar Fahrzeuge zu ersetzen: Es ist eine echte Chance, Ihr Unternehmen zu mehr Modernität und Verantwortung zu führen. Zwischen der durchdachten Einrichtung von professionellen Ladestationen, attraktiven Leasingangeboten, die den Zugang zu diesen neuen Technologien einfacher machen, und dem von Beev angebotenen Tool Fleet Manager, das die tägliche Verwaltung erleichtert, ist jeder Schritt entscheidend für den erfolgreichen Übergang.
Indem Sie diese Schlüsselaspekte antizipieren, stellen Sie sowohl die betriebliche Leistung als auch die Einhaltung der Umweltanforderungen sicher und bleiben gleichzeitig im Einklang mit den regulatorischen Entwicklungen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen: Machen Sie die Elektromobilität zu einem nachhaltigen strategischen Hebel für Ihre Organisation. Wenn Sie sich von einem Experten begleiten lassen möchten, steht Ihnen Beev zur Verfügung, um Sie bei jedem Schritt zu begleiten