Batteriepass: Die Frist rückt näher, welche Auswirkungen hat das auf Unternehmensflotten?

Nicht nur Reisende werden bald einen Reisepass benötigen, um Grenzen zu überqueren. Mit dem Batteriepass gehören die Black Boxes der Elektromobilität der Vergangenheit an. Von ihrer Entnahme bis zu ihrem zweiten Leben wird jeder Schritt auf dem Weg der Batterien zurückverfolgt, registriert und für jeden zugänglich sein.
Diese von der Europäischen Union getragene Initiative markiert einen Wendepunkt: Batterien werden zu nachvollziehbaren, verantwortungsbewussten und transparenten Objekten im Dienste einer Kreislaufwirtschaft, die an Zuverlässigkeit gewinnen wird.
Aber wie funktioniert dieser digitale Pass konkret? Und vor allem: Welche Veränderungen und Anpassungen muss er bei Flottenmanagern bewirken?
Beev entschlüsselt die Herausforderungen und Auswirkungen dieser Regelung für Unternehmen und Flottenmanager.

Inhaltsverzeichnis

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 462 km

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 153 km

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 300 km

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 305 km

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

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Fiat Grande Panda 44 kWh

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 320 km

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BMW i5 Touring eDrive40

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Reichweite (WLTP) : 702 km

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Reichweite (WLTP) : 647 km

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BMW i4 eDrive35

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 483 km

Beschleunigung (0 bis 100 km/h): 6 Sek.

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Reichweite (WLTP) : 322 km

Beschleunigung (0 bis 100 km/h): 9.2 sec

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 415 km

Beschleunigung (0 bis 100 km/h): 10 Sek.

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Reichweite (WLTP) : 480 km

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Pro Monat, ohne Einlage für Berufstätige

Reichweite (WLTP) : 549 km

Beschleunigung (0 bis 100 km/h): 7.9 Sek.

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Warum ein Reisepass Akku ?

Bisher war die Welt der Batterien relativ undurchsichtig. Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen fehlten oft genaue Informationen über die Herkunft der Materialien, die tatsächliche Lebensdauer oder das Potenzial für die Entwicklung neuer Produkte. Batterie-Recycling die in Elektrofahrzeugen verbaut sind.

 

Um dem entgegenzuwirken, hat die Europäische Union beschlossen, einen digitalen Batteriepass einzuführen. Diese regulatorische Auflage, die ab dem Jahr Februar 2027zielt darauf ab, den Lebenszyklus von Batterien transparenter zu machen.

Konkret wird der Batteriepass die Form eines einzigen, nachvollziehbaren digitalen Dokuments haben, das mit jeder wiederaufladbaren Batterie mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh verbunden ist. Betroffen sind alle Elektrofahrzeuge, also Pkw und Nutzfahrzeuge, aber auch Motorroller und Fahrräder. Er wird detaillierte Informationen über seine Herkunft, seine CO2-FußabdruckSie sollten sich über die Zusammensetzung und den Gesundheitszustand Ihres Kindes während der gesamten Nutzungsdauer informieren.

Dank dieser verbesserten Rückverfolgbarkeit wird es möglich sein, jede Batterie von der Produktion bis zum Recycling zu verfolgen und so eine größere Umweltverantwortung und eine bessere Valorisierung von tugendhaften Praktiken innerhalb des Sektors.

 

Für die Verbraucher bedeutet der Pass Transparenz und Vertrauen: Beim Kauf eines Elektrofahrzeugs wird künftig ein vollständiger Einblick in die Leistung und Haltbarkeit der Batterie möglich sein.
Für Hersteller und Flottenmanager ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Wertschöpfungskette, die den ESG-Anforderungen entspricht.

Ein ehrgeiziger europäischer Rechtsrahmen

Die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542, die seit Februar 2024 schrittweise in Kraft getreten ist, stellt einen wichtigen Wendepunkt für die gesamte Branche dar. Diese Verordnung, die nun in der gesamten Europäischen Union einheitlich gilt, ersetzt die Richtlinie aus dem Jahr 2006, die den Mitgliedstaaten einen Interpretationsspielraum ließ. Die Richtlinie soll einen strengen Rahmen für den gesamten Lebenszyklus von Batterien schaffen, von der Entwicklung bis zum Recycling.

Seit August 2025 sind zugelassene Öko-Organisationen dafür verantwortlich, die Sammlung, das Sortieren, die Behandlung und das Recycling von Batterien zu organisieren. Die vollständige Umsetzung der Verordnung wird 2027 erfolgen, wodurch ein anspruchsvoller und kohärenter gemeinsamer Rahmen auf europäischer Ebene verankert wird.

Diese Verordnung stellt verschärfte Anforderungen an :

 

  • Ökologisch verantwortliches DesignDie meisten Länder haben die Möglichkeit, die Wiederverwendbarkeit, die Wiederverwendung und die Zerlegbarkeit zu fördern;
  • Wiedergewinnung von Materialien strategischen Bereichen wie dem NickelLithium und kobaltDie meisten von ihnen sind für die Energiewende von entscheidender Bedeutung;
  • Ökologische Nachvollziehbarkeit dank des BatteriepassDer digitale Personalausweis gibt Auskunft über die Herkunft der Rohstoffe, die Kohlenstoffintensität der Herstellungsprozesse und die Bedingungen für Recycling und Verwertung am Ende der Lebensdauer.

 

Diese ehrgeizige Regelung erfüllt zwei Anforderungen: Sie verringert den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion und schützt die natürlichen Ressourcen durch die Einführung einer tugendhafteren und transparenteren Kreislaufwirtschaft.

Ein einzigartiger QR-Code für jede Batterie: das Herzstück des Geräts

Eine Einzigartiger QR-Code das direkt auf jeder Batterie angebracht wird, ist das zentrale Instrument für Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Als echter digitaler Personalausweis bietet dieses Gerät Zugang zu einer vollständigen und standardisierten Datenbank über den gesamten Lebenszyklus der Batterie.

Durch das Scannen dieses QR-Codes können Nutzer, Hersteller und Behörden eine Vielzahl von Informationen abrufen, darunter :

 

  • die Herkunft der Materialien und ihren CO2-Fußabdruck,
  • die chemische Zusammensetzung der Batterie,
  • Leistungsdaten und Gesundheitszustand (State of Health, SoH),
  • sowie Informationen über Reparatur- und Recyclingmaßnahmen.

 

Das digitale Register enthält außerdem detaillierte Angaben zu den Herstellern, den Montagebedingungen, den Produktionsdaten und -orten, der Art der verwendeten Chemie, dem Gesamtgewicht der Batterie und dem Anteil an recyceltem Material in den Zellen.

Dank dieser eindeutigen Kennung kann jede Batterie von der Rohstoffgewinnung bis zum Ende ihrer Lebensdauer verfolgt werden und garantiert so eine vollständige Rückverfolgbarkeit und eine bessere Kontrolle ihrer Umweltauswirkungen.

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Eine Revolution für Nutzer und Flottenmanager

Der neue europäische Rahmen stellt sowohl für die Nutzer von Elektrofahrzeugen als auch für die Flottenmanager einen entscheidenden Wendepunkt dar. Indem er die Transparenz und Rückverfolgbarkeit von Batterien verbessert, ebnet er den Weg für eine genauere Bewertung des Fahrzeugwerts und optimiert gleichzeitig das technische und ökologische Management der wichtigsten Komponenten.

Bessere Verwertung und Überwachung in Echtzeit

Die Batterie wird nun zu einem Schlüsselindikator für die Bewertung des Wertes eines Fahrzeugs. Anhand der Daten aus dem Battery Management System (BMS) und des Batteriepasses wird es möglich sein, den Gesundheitszustand (State of Health, SoH) und den Ladezustand (State of Charge, SoC) der Batterie genau zu kennen.


Diese kontinuierliche Überwachung wird nicht nur die Wartungskosten senken, sondern auch eine intelligente Planung von Auswechslungen, die Förderung der zweites Leben von Batterien und ihre Recyclingquote zu verbessern.

Die Verordnung schreibt ab Mai 2024 vor, dass in jede Batterie, die auf den europäischen Markt kommt, ein BMS eingebaut werden muss. Neben seiner technischen Rolle als Zellbalancer zur Verlängerung der Lebensdauer sammelt und analysiert dieses System kritische Daten, die dem rechtmäßigen Käufer oder autorisierten Dritten zugänglich sein müssen.
Die Vorschriften sehen jedoch einen strengen Rahmen für diesen Austausch vor, um Sicherheitsrisiken, geistiges Eigentum oder Betrug zu vermeiden.

Ein strategischer Vorteil für Leasing und Flottenmanagement

Die durch den Batteriepass geschaffene Transparenz ist ein wichtiger Hebel für das Leasing und den Wiederverkauf von Elektrofahrzeugen. Die Flottenmanager werden sich auf zuverlässige und standardisierte Daten stützen können, um die Leistung zu bewerten, den Wartungsbedarf vorherzusehen und vorausschauende Wartungsstrategien zu steuern.
Diese Informationen fördern auch die Umsetzung von Modellen, die auf der Kreislaufwirtschaft basieren, und stärken so die gesellschaftliche Verantwortung (CSR) der Unternehmen in diesem Sektor.

Ein kontrollierter und zertifizierter CO2-Fußabdruck

Die EU-Verordnung führt eine verpflichtende Bewertung des CO2-Fußabdrucks von Batterien durch eine Lebenszyklusanalyse (LCA) umfassend untersucht. Diese berücksichtigt alle direkten und indirekten Treibhausgasemissionen von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum Ende der Lebensdauer des Produkts.
Jeder Akteur der Wertschöpfungskette (Zulieferer, Montagebetriebe, Hersteller) muss diese Daten über eine unabhängige dritte Stelle berechnen und zertifizieren, wodurch ihre Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene gewährleistet wird.

Recycling im Zentrum der Kreislaufwirtschaft

Um die Abhängigkeit von kritischen Ressourcen zu begrenzen und die mit dem Transport verbundenen Emissionen zu reduzieren, legt die Verordnung Mindestquoten für recycelte Materialien fest, die in die Produktion neuer Batterien einfließen müssen.


Ab Mai 2025 müssen alle Batterien das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne tragen, das darauf hinweist, dass sie gesammelt und in speziellen Anlagen recycelt werden müssen.


Dann, ab Mai 2028, müssen Industriebatterien und Batterien für Elektrofahrzeuge mit einer Dokumentation versehen sein, die den Anteil von Materialien aus sekundären Quellen detailliert angibt.

Diese Maßnahmen spiegeln ein klares Ziel wider: Batterien sollen zu einem nachhaltigen, nachvollziehbaren und zirkulären Produkt werden, das im Dienste einer verantwortungsvolleren Mobilität und eines kontrollierten Energiemanagements auf europäischer Ebene steht.

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Pionierhersteller und technologische Innovationen

Kia Europe: Erster öffentlicher Test im Jahr 2025 mit Nachverfolgung auf Zellebene

Kia Europe hat die Einführung des Europäischen Digitalen Passes für Batterien vorweggenommen und bereits im Februar 2025 ein Pilotprojekt gestartet, das in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Partnern durchgeführt wurde. Als Versuchsfahrzeug diente ein Prototyp des Kia EV3, der eigens aus Südkorea eingeflogen wurde.

 

Dieses Modell ist mit einer neuartigen Überwachungstechnologie auf Zellebene ausgestattet, die in der Lage ist, jede einzelne Zelle des Akkus statt des gesamten Akkupacks unabhängig zu analysieren. Diese hochpräzise Überwachung ermöglicht es, den Zustand jeder Zelle in Echtzeit abzulesen, was die Früherkennung von Anomalien und eine gezielte Wartung erleichtert. Im Falle einer Fehlfunktion können nur die defekten Zellen ausgetauscht werden, wodurch die Wartungskosten und der anfallende Abfall reduziert und die Lebensdauer der Batterien verlängert werden.

 

Der zukünftige digitale Pass von Kia beschränkt sich nicht nur auf die technische Überwachung: Er stellt alle Daten über den Lebenszyklus der Batterie zusammen, einschließlich desGesundheitszustand (SoH)Sie können die Informationen über den Zustand des Fahrzeugs, die Rückverfolgbarkeit von Materialien, die Energieeffizienz und den Verlauf von Wartungsarbeiten abrufen. Diese Informationen können direkt auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems abgerufen werden und bieten den Fahrern vollständige Transparenz und den Technikern ein fortschrittliches Diagnosewerkzeug.

Dieses Projekt ist Teil der Strategie des Konzerns, alle neuen Elektro- und Hybridmodelle, die in Europa verkauft werden, mit einem Batteriepass bis 2027 den europäischen Anforderungen entspricht.

Volvo: Native Integration in seinen neuen Modellen

Volvo Cars war einer der ersten Hersteller, der den Batteriepass direkt in seine neuen Modelle integrierte. Seine SUV 100 % elektrisch EX90 führt diesen Ansatz ein: Jedes Fahrzeug ist mit einem einzigartigen QR-Code ausgestattet, mit dem die Besitzer die Gesundheit ihrer Batterie mindestens 15 Jahre lang verfolgen können.
Diese Integration verdeutlicht das Bestreben des schwedischen Herstellers, Transparenz und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seiner Technologiestrategie zu stellen.

Auf dem Weg zu einer europäischen Standardisierung

In Parallel dazu haben mehrere europäische Konsortien an der Definition gemeinsamer Standards gearbeitet, die die Sicherheit der Daten (nicht fälschbar, nicht löschbar) und die Interoperabilität zwischen Herstellern, Reparaturwerkstätten und Recyclern gewährleisten.
Diese Initiativen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem einheitlichen europäischen Ökosystem, in dem die digitale Rückverfolgbarkeit von Batterien zu einem Eckpfeiler der verantwortungsvollen Energiewende wird.

Wie können sich Unternehmen schon heute auf den Batteriepass vorbereiten?

1. Antizipation der Einhaltung von Vorschriften

Um wettbewerbsfähig und konform zu bleiben, sollten Unternehmen jetzt mit dem Übergang zur Batteriekonformität beginnen. Die Akteure der Mobilität, seien es Hersteller, Flottenmanager, Vermieter oder Unternehmen, die Elektrofahrzeuge betreiben, müssen schon heute ihre künftigen Verpflichtungen kartografieren. Dazu gehören :

  • die Batterien zu identifizieren, die von den europäischen Vorschriften betroffen sind (Industrie, Elektrofahrzeuge, stationäre Speicherung usw.) ;
  • die bereits verfügbaren Daten (Rückverfolgbarkeit, CO2-Fußabdruck, chemische Zusammensetzung, SoH, Wiederverwertbarkeit) zu analysieren;
  • die internen Prozesse so anzupassen, dass diese Informationen sicher erfasst, verarbeitet und aufbewahrt werden.

 

Wenn Sie die Einhaltung der Vorschriften antizipieren, können Sie übereilte Aktualisierungskosten vermeiden und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, wenn der Pass zur Pflicht wird.

2. Bilden Sie die Teams in den neuen Standards aus

Der Batteriepass erzwingt eine Kultur der Daten und der Transparenz. Die Unternehmen müssen daher in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren :

  • Techniker und Wartungsmanager, für die Interpretation der Daten aus dem Battery Management System (BMS) und dem digitalen Pass ;
  • Einkaufs- und CSR-Teams, um die Rückverfolgbarkeit von Materialien und den CO2-Fußabdruck zu verfolgen;
  • Flottenmanager, um die Indikatoren für die Batteriegesundheit (SoH, SoC) abzulesen und den Austausch oder die Wiederaufbereitung zu planen.

Dieser Kompetenzaufbau wird eine reibungslose Aneignung des neuen Tools und eine bessere Nutzung der Batteriedaten in der Betriebs- und Umweltstrategie des Unternehmens gewährleisten.

3. Auditieren Sie Ihren Park und seine Managementpraktiken

Vor 2027 ist es entscheidend, eine umfassende Prüfung des Kraftwerksparks durchzuführen, um :

  • die im Umlauf befindlichen Batteriemodelle und ihre technischen Besonderheiten ;
  • der allgemeine Gesundheitszustand (SoH) der vorhandenen Batterien ;
  • die Fähigkeit des Unternehmens, künftige Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit zu integrieren und diese Daten an die europäischen Plattformen zu übermitteln.

Ein solches Audit ermöglicht es, Prioritäten für Ersatzbeschaffungen zu setzen, Lebenszyklen zu optimieren und zukünftige Investitionen zu planen (Tracking-Software, intelligente Ladestationen, Tools für die Umweltberichterstattung).

4. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen und konformen Mobilitätsstrategie

Sich auf den Batteriepass vorzubereiten bedeutet auch, seine Flottenstrategie an den europäischen Nachhaltigkeitszielen auszurichten:

  • indem sie Fahrzeuge bevorzugen, in denen bereits fortschrittliche Managementsysteme integriert sind ;
  • indem sie eine Politik für das Recycling und das zweite Leben von Batterien einführen ;
  • durch die Nutzung der Passdaten zur Messung und Berichterstattung über Fortschritte bei der sozialen Verantwortung der Unternehmen und der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks.

 

Der Batteriepass ist nicht nur eine gesetzliche Auflage: Er ist eine Gelegenheit, das Energie- und Umweltmanagement von Fahrzeugflotten zu überdenken. Indem die Europäische Union jede Batterie rückverfolgbar und transparent macht, fordert sie die gesamte Branche zu mehr Verantwortung, Effizienz und Nachhaltigkeit auf.

 

Unternehmen, die diesen Übergang schon heute antizipieren, werden nicht nur bei der Einhaltung der Vorschriften, sondern auch bei der Leistung einen Vorsprung haben.

 

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Bild von Cécile Avouac
Cécile Avouac

Ich bin seit mehreren Jahren auf grüne Mobilität umgestiegen und biete Beratung und Analysen rund um Elektrofahrzeuge und Ladestationen an. Mein Ziel ist es, Unternehmen bei einer effizienten und nachhaltigen Energiewende zu unterstützen.

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