Deutlich sinkende Nutzungskosten
Einer der größten Vorteile von Elektrotransportern ist, dass ihre Betriebskosten im Vergleich zu Modellen mit Verbrennungsmotor erheblich niedriger sind. Diese Einsparungen machen sich bei mehreren Kostenpunkten bemerkbar, die für jedes Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind.
Leichtere und kostengünstigere Wartung
Ein elektrisch betriebenes Nutzfahrzeug hat viel weniger Verschleißteile zu verwalten als seine Version mit Verbrennungsmotor. Diese mechanische Einfachheit schlägt sich direkt im Portemonnaie von Gewerbetreibenden nieder. Der regeneratives Bremsen reduziert sogar den Verschleiß von Belägen und Scheiben, was die Wartungskosten über die gesamte Nutzungsdauer hinweg senkt.
Konkret umfassen die laufenden Kosten vor allem den Reifenwechsel, die Kontrolle der Bremsen und die Überprüfung der elektronischen Systeme. Die Einsparungen werden auf 20 bis 30% geschätzt im Vergleich zu einem Verbrennungsfahrzeug.
Erschwinglichere Energie
Abgesehen von der Wartung stellen die Energiekosten eine große Ersparnis dar. Für hundert Kilometer kostet ein Elektrofahrzeug etwa 2,5 €, während ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor je nach Motorisierung 6 bis 8 € kostet.
Bei einem Fuhrpark mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von fünfzehntausend Kilometern pro Jahr ist die Wirtschaftlichkeit nicht zu übersehen. Hinzu kommt, dass die Preise für fossile Brennstoffe volatil bleiben und nach oben tendieren. Elektrofahrzeuge hingegen profitieren von einer relativen Preisstabilität.
Unternehmen, die ihre eigenen Ladestationen vor Ort aufstellen, können diese Kosten noch weiter optimieren. Einige von ihnen führen Tricks ein, wie z. B. das Aufladen während der Nebenzeiten oder die Installation von Photovoltaikanlagen. Diese Kontrolle der Energiekosten stellt in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil dar.
Berufliche Hilfen: entscheidende Unterstützung im Jahr 2025
Die Förderlandschaft für den Kauf von Elektrofahrzeugen hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Dennoch stehen den Gewerbetreibenden auch 2025 noch finanzielle Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung, die eine Investition in Elektrofahrzeuge erschwinglicher machen.
Regionale Hilfen, die den Übergang unterstützen
Trotz der Ende des nationalen Umweltbonus für Nutzfahrzeuge im Dezember 2024In mehreren französischen Regionen und Großstädten gibt es weiterhin spezielle Förderprogramme. Viele Kommunalverwaltungen bieten Anreize, um Unternehmen bei der Umstellung zu unterstützen. Paris, Reims und Straßburg gehören beispielsweise zu den Städten, die direkte Zuschüsse für die Anschaffung von leichten elektrischen Nutzfahrzeugen (LNF) anbieten. Diese lokalen Subventionen, zusammen mit einer niedrigeren Besteuerung, unterstützen Gewerbetreibende, die eine Vergrünung ihrer Flotte in Erwägung ziehen.
Jede Region entwickelt ihre eigene Förderpolitik, wobei die Beträge und Bedingungen je nach Gebiet unterschiedlich sind. Daher ist es für Unternehmen unerlässlich, sich bei ihrer lokalen Gebietskörperschaft zu erkundigen, um herauszufinden, welche Unterstützung sie in Anspruch nehmen können.
Eine vorteilhafte berufliche Besteuerung
Elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge profitieren von vorteilhaften Steuerregelungen. Die konsequenteste ist die Befreiung von der Steuer auf Firmenfahrzeuge. Sie beseitigt die oftmals erheblichen jährlichen Kosten für Firmenflotten.
Anders als bei Autos ist die Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis von Nutzfahrzeugen in der Regel erstattungsfähig. Dadurch werden die tatsächlichen Anschaffungskosten noch weiter gesenkt. Dieser wichtige Steuervorteil verbessert die wirtschaftliche Gleichung für die Erstinvestition erheblich.
Die jährliche fakultative Steuer: Vorausschauend handeln, um zu optimieren
Die Jährliche Lenkungsabgabe (TAI) gilt für alle Unternehmen in Frankreich, die mehr als hundert Fahrzeuge verwalten, unabhängig davon, ob es sich um Pkw oder leichte Nutzfahrzeuge handelt. Sie legt einen genauen Zeitplan für die einzuhaltenden Greening-Schwellenwerte fest :
- 15% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2025
- 18% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2026
- 25% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2027
- 30% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2028
- 35% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2029
- 48% an emissionsarmen Fahrzeugen im Jahr 2030
Für Unternehmen, die diese Zielvorgaben nicht erfüllen, wird die Steuerlast steigen. Im Gegensatz dazu werden diejenigen, die die Elektrifizierung ihrer Flotte vorwegnehmen, diese Steuer reduzieren oder abschaffen. Die Elektrifizierung des Fuhrparks wird somit zu einem direkten Hebel für die Steueroptimierung, zusätzlich zur Senkung der Gesamtbetriebskosten, die bei Elektrofahrzeugen bereits zu beobachten ist.
Elektrische TCO übertrifft thermische
Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) haben sich zum Referenzindikator für die Bewertung der tatsächlichen Rentabilität eines Geschäftsfahrzeugs entwickelt. Im Gegensatz zum reinen Kaufpreis umfassen sie alle Kosten über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs.
TCO verstehen, um besser entscheiden zu können
Ein elektrisch betriebener Transporter verbraucht im Betrieb deutlich weniger. Die Kosten pro Kilowattstunde liegen weit unter denen von Diesel oder Benzin, und die Wartung wird durch regeneratives Bremsen und weniger Teile im Vergleich zu einem Nutzfahrzeug mit Verbrennungsmotor vereinfacht.
Um die TCO zu berechnen, müssen Sie Folgendes berücksichtigen:
- die Anschaffungskosten oder die Mieten bei Langzeitmiete
- die Energiekosten
- die Kosten für Wartung und Reparatur
- Versicherungen
- die Jahresgebühren
und den geschätzten Restwert des Fahrzeugs abziehen. Diese Berechnung, die über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren durchgeführt wird, zeigt auffällige Unterschiede zwischen den einzelnen Motorisierungen.
Langfristige Einsparungen
Es gibt zahlreiche Posten, bei denen die Elektrizität den Abstand vergrößert. Der erste Hebel ist die Energie. Da die Kosten im Vergleich zu Diesel oder Benzin um das Drei- bis Vierfache sinken, werden hohe Kilometerleistungen eher zu einem Vorteil als zu einer Einschränkung des Budgets. Der zweite große Sparhebel ist der Wartungsaufwand, der um 20 auf 35% reduziert wurde. Schließlich wird dieser wirtschaftliche Gesamtvorteil durch die günstige Besteuerung noch verstärkt.
Für Gewerbetreibende, die noch zögern, ist es wichtig, eine individuelle Simulation durchzuführen, die ihre tatsächliche Nutzung, die jährliche Kilometerzahl und die Besonderheiten ihrer Tätigkeit berücksichtigt. In den meisten Fällen ist das Ergebnis eindeutig: Elektroautos werden bereits in den ersten Jahren der Nutzung rentabler, wobei sich die Investitionsrendite mit der Zeit beschleunigt.
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Modelle, die auf berufliche Bedürfnisse zugeschnitten sind
Das Angebot an elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen ist in den letzten Jahren erheblich gereift. Gewerbetreibenden steht nun eine umfassende Palette zur Verfügung, die den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird.
Akkulaufzeiten, die dem täglichen Gebrauch entsprechen
L'Autonomie ein großes Hindernis darstellte. Heute hat sich die Situation grundlegend geändert. Je nach Hersteller und Modell liegt die Reichweite in der Regel zwischen 200 und 300 Kilometern, so dass die täglichen Stadtfahrten und Liefertouren ohne größere Einschränkungen bewältigt werden können.
Für Baufachleute oder Handwerker, die viele Fahrten unternehmen, ist diese Reichweite genau das, was sie brauchen. Die tatsächliche Reichweite eines elektrischen Nutzfahrzeugs hängt stark von den Nutzungsbedingungen ab: Das Gewicht der Ladung, die Art der Strecke, die Außentemperatur oder auch die Fahrweise haben einen direkten Einfluss auf den Verbrauch. Überwachungstools, wie der FlottenmanagerMithilfe von Smartphones und Tablets können Sie Ihren Verbrauch in Echtzeit verfolgen und Ihre Fahrten optimieren.
Ein umfassendes Angebot für alle Berufe
Elektrische Nutzfahrzeuge sind so konzipiert, dass sie denselben Anforderungen genügen wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Sie eignen sich daher für alle Arten von beruflichen Aufgaben.
Kompakte und wendige Nutzfahrzeuge eignen sich hervorragend für Händler, Handwerker oder städtische Dienstleistungen. Für den Bausektor bieten elektrische Nutzfahrzeuge heute die gleichen Ladekapazitäten wie Modelle mit Verbrennungsmotor. Mit ihnen lassen sich Materialien, Gerüste und Werkzeuge, die auf einer Baustelle unverzichtbar sind, problemlos transportieren. Die Ausstattungsmöglichkeiten bleiben gleich: Racks, Regale, modularer Stauraum oder verstärkte Böden können genauso integriert werden wie bei einem herkömmlichen Transporter mit Verbrennungsmotor.
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| MODÈLE | PRIX-KATALOG (ohne Bonus) | AUTONOMIE WLTP | CHARGE RAPIDE (20 à 80%) |
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Opel Vivaro-e 75 kWh
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44 300 €
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330 km
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36 min
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Opel Vivaro-e 50 kWh
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39 300 €
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230 km
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31 min
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Citroën ë-Jumpy 75 kWh
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45 500 €
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330 km
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36 min
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Peugeot e-Partner 50 kWh
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40 440 €
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200 km
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31 min
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|
Citroën ë-Jumpy 50 kWh
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40 500 €
|
230 km
|
31 min
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Unsere Tipps für einen erfolgreichen Umstieg auf Elektroautos
Ein Umstieg auf Elektroautos bedeutet mehr, als nur Verbrennungsfahrzeuge durch Elektromodelle zu ersetzen. Für einen erfolgreichen Übergang in großem Maßstab ist eine strukturierte Strategie erforderlich. Gewerbetreibende müssen ihre Praktiken anpassen und gleichzeitig ihre betriebliche Effizienz beibehalten.
Eine genaue Diagnose durchführen
Es besteht darin, den tatsächlichen Bedarf der Flotte zu analysieren. Dazu müssen die Fahrprofile untersucht, der aktuelle Energieverbrauch und die Betriebskosten bewertet und die vorrangig zu elektrifizierenden Fahrzeuge nach ihrem Alter, ihren Gesamtbetriebskosten und ihrer Kohlenstoffbelastung identifiziert werden. Diese Kartierung ermöglicht es, einen schrittweisen Umstellungsplan festzulegen, der an die betrieblichen und budgetären Zwänge des Unternehmens angepasst ist. Sie vermeidet Fehler bei der Dimensionierung und stellt sicher, dass jedes angeschaffte Elektrofahrzeug tatsächlich den geschäftlichen Anforderungen entspricht.
Teams bei Veränderungen begleiten
Die Einführung einer erfolgreichen Elektroflotte hängt auch von den Menschen ab. Das Feedback aus der Praxis ist wichtig, um die Organisation anzupassen und die Vorteile des Übergangs zu maximieren.
Organisieren Sie das Aufladen im Alltag
Bei wiederholten Kurzstreckenfahrten und Stadttouren kann mithilfe eines Ladeplaners der gewünschte Ladezustand am Zielort festgelegt werden. Das Aufladen kann automatisiert werden, insbesondere während der Nebenzeiten, um die Energiekosten zu begrenzen.
Die richtige Infrastruktur für Ihr Unternehmen wählen
Die Wahl einer Ladeinfrastruktur hängt von drei Faktoren ab: der Fähigkeit der Akku von Nutzfahrzeugen, die Ladeleistung und den tatsächlichen Nutzungsbedarf. Für ein KMU mit täglicher Nutzung eignet sich eine Wandladestation mit 7,4 kW, die eine Ladezeit von 6 bis 8 Stunden ermöglicht, gut für das nächtliche Aufladen. Kleine Flotten von zwei bis drei Fahrzeugen mit Wechsel zwischen den Baustellen können sich für mehr Flexibilität für eine 11-kW-Ladestation mit einer Ladezeit von 4 bis 5 Stunden entscheiden.
Zur Erinnerung: Die jährliche Lenkungsabgabe geht mit einer Verschärfung der Verpflichtung einher, Parkplätze von Unternehmen mit Ladestationen auszustatten. Ein Parkplatz mit 60 Plätzen muss über mindestens drei Ladestationen verfügen.
Schlussfolgerung
Elektrische Nutzfahrzeuge haben 2025 eine entscheidende Hürde genommen. Mit niedrigen Nutzungskosten, regionalen Fördermitteln und günstigen Steuern decken sie den gesamten Bedarf für den Beruf ab und erfüllen gleichzeitig die neuen Anforderungen an eine umweltfreundliche Mobilität.
Der europäische Automobilmarkt zeigt einen klaren Umschwung mit einer endgültig in Gang gesetzten Energiewende. Die Fachleute sind nicht mehr nur Zuschauer dieses Wandels: Sie sind zu den Hauptakteuren geworden.
Für Unternehmen, die ihr Budget optimieren und gleichzeitig zukünftige gesetzliche Auflagen vorwegnehmen wollen, ist der Umstieg auf Elektrofahrzeuge nicht mehr nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern auch eine rationale wirtschaftliche Entscheidung. Wer heute in einen elektrischen Transporter investiert, kann sich schon in den ersten Jahren der Nutzung Einsparungen sichern.
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